Loading...

Rheinerlei bei der Monster Comedy

///Rheinerlei bei der Monster Comedy

Rheinerlei bei der Monster Comedy

Die Veranstaltung letztes Jahr habe ich verpasst. Wieso eigentlich? Wahrscheinlich hatte ich keine Lust auf Stand-Up-Comedy. Das durfte dieses Jahr nicht passieren, nachdem mich das Kölner Comedy Festival schon so mitriss. Los ging es abends um 20 Uhr, und Freibier sollte es auch geben. Konnte ja nur ein Fest werden. Oder?

Fangen wir mal mit der Basis an. Die Comedians überschlugen sich mit Pointen und brachten die Aula der Universität zum Beben.

Mit Herr Schröder stand gleich zu Beginn ein ehemaliger Lehrer Schrägstrich Strafvollzugsbeamter auf der Bühne, der mit seinen Witzen an der Uni natürlich an der richtigen Stelle war. Viele Studenten schienen sich mit den Gags identifizieren zu können, ging es doch um Metaphern, Germanistik-Kurse und Schulhofgespräche. „Deine Mudda!“ – „Meine Mutter was?!“ Kennt man leider irgendwoher…

Identifikation war ein wichtiges Stichwort. Tino Bomelino versuchte beim Publikum eben jenes mit musikalischer Untermalung zu erreichen und setzte alltägliche Situationen in einen mehr oder weniger abstrusen Kontext. Das war extrem witzig, auch wenn man sich mit den Situationen letzten Endes besser nicht identifizieren sollte. Oder es zumindest nicht zugeben sollte….

Während Bomelino mein persönliches Highlight des Abends war, unterhielten die restlichen Comedians die Halle ebenso großartig. Die Auswahl der ‚Monster‘-Redaktion war stimmig und passend aufbereitet, was für einen schönen Abend sorgte. Zwar saß nicht jede Pointe, doch wer erwartet das schon.

Was ich jedoch erwartete, entpuppte sich zu einem Glücksspiel. Wer in der Pause zuerst aus der Aula stürmte, konnte sich ohne Probleme ein Freibier/-getränk schnappen. Für den Rest sah es eher mau aus. Zwar öffnete der Getränkestand eine zusätzliche Bar, dies brachte jedoch nur anfängliche Entschärfung. Da man in der Aula keine Getränke konsumieren darf *hust*, gingen einige leider leer aus. Das war schade, und wenn die Künstler dieses Thema gleich nach der Pause mit aufnehmen, weiß man auch schon Bescheid. „Der Ansturm hat uns ein bisschen überrascht“, so die Stellungnahme aus der Redaktion.

‚Monster Comedy‘, erst zum zweiten Mal in Köln. Ein Hit? Definitiv. Gerade für den Preis von sieben, bzw. acht, Euro eine absolute Pflichtveranstaltung! Nur die Freibiere, die dürfen in Zukunft gerne besser ausgeteilt werden.

Prost

Diesen Artikel weiterempfehlen:
2018-08-20T16:19:15+02:00