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Ink & Pixels – Die wilde und wundersame Geschichte des kenianischen Comics

///Ink & Pixels – Die wilde und wundersame Geschichte des kenianischen Comics

Ink & Pixels – Die wilde und wundersame Geschichte des kenianischen Comics

Wer kennt schon Comics aus Kenia? Wahrscheinlich nur die wenigsten unter uns. Die Ausstellung „Ink & Pixels“ im Cöln Comic Haus schickt sich nun an, diesen Umstand ein wenig abzuändern und euch mit einer durchaus lebhaften und regen kenianischen Comic-Szene bekannt zu machen. „Wir hatten bisher noch keinen Breakout, sind noch Jungfrauen auf dem Markt. Hoffentlich können wir dies in den nächsten Jahren umkehren.“ Und nun seid ihr dazu angehalten, euren Teil dazu beizutragen und in die facettenreiche Welt des kenianischen Comics einzutauchen. Denn es gibt sie, bahnbrechende Comics, die keine Superhelden abbilden und die trotzdem zu fesseln wissen. Aber eine große Überraschung ist das jetzt nicht unbedingt, oder?

Politik, Intrigen und Kriminalität. Langweilig. Kenias Gesellschaft hat weitaus mehr zu bieten als das übliche afrikanische Klischee, das uns immerzu über die verschiedensten Wege erreicht. Neben gesellschaftlichen und politischen Themen, aktuellen wie vergangenen, vergangenen wie zukünftigen, lässt euch die Ausstellung bei genauerem Hinsehen unter anderem Einblicke in das Reich der kenianischen Musik werfen und sie begibt sich auf die Suche nach Toleranz und dem Verständnis von Gemeinsamkeiten, anstatt Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen herauszustellen und dadurch gewisse Repressionen anzuheizen. „Kenia ist ein vielfältiges Land und natürlich haben bestimmte politische Entwicklungen ihre Konsequenzen nach sich gezogen“, sagt Chief Nyamweya, Autor und Zeichner des Comics Emergency. „Aber Kenia ist mehr als das, was man vielleicht von außen sieht. Und diese reichhaltige Palette an Eigenschaften unseres Landes wollen wir durch die Ausstellung möglichst vielen Menschen näherbringen.“

Nyamweya ist dabei einer von zwölf Autoren, deren Werke ihr gleichzeitig mit der Avengers Assemble! – Ausstellung näher kennenlernen dürft. Die Avantgarde des kenianischen Comics, wie beispielsweise Eduard G. Gitau, nimmt an der Ausstellung ebenso teil wie die Neulinge der Szene. „In Kenia sind Comics ein wichtiger Baustein, um auf gewisse Probleme aufmerksam zu machen, aber auch um Utopien, Wünsche und prägnante Merkmale unseres Landes darzustellen. Gerade der Einfluss aller Altersstufen macht die Szene so lebendig.“

Kenia als Comic-Land haben wohl nur die wenigsten auf dem Schirm. Mit „Ink & Pixels – Die wilde und wundersame Geschichte des kenianischen Comics“ führt euch das Cöln Comic Haus in die Welt des afrikanischen Comics ein und versucht einen eigenständigen Blick auf die vor Ort herrschende Comic-Kultur zu präsentieren. Ihr habt Interesse daran, euren Horizont im Comic-Universum zu erweitern? Dann solltet ihr die Ausstellung auf keinen Fall verpassen. Wir wünschen euch viel Spaß.

Öffnungszeiten:

jeden Samstag:
15:00 – 17:00 Uhr

Preise:

Eintritt: 5,00 €
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: kostenlos

Kontaktdaten und Anfahrtsbeschreibung:

Cöln Comic Haus – Schmitz-Lippert-Stiftung
Adresse: Bonner Straße 9, 50677 Köln
Telefon: 0221 – 310 46 55
Webseite: www.coeln-comic.de
KVB: Linien 15, 16, 17: Chlodwigplatz

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2018-11-14T02:26:45+02:00

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