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Rheinerlei bei der Kölner Museumsnacht

///Rheinerlei bei der Kölner Museumsnacht

Rheinerlei bei der Kölner Museumsnacht

Die Kölner Museumsnacht. Cool? Oder eher nicht? Wir haben uns in die Nacht gestürzt und einigen Museen Kölns einen Besuch abgestattet. Da Interviews irgendwie unser Ding sind, haben wir den Erfahrungsbericht dieses Mal ein wenig anders gestaltet und in Form eines Interviews aufgezogen.

Interviewer: Fallen wir direkt mit der Tür ins Haus. Wie war die Museumsnacht?
Jana: Für mich war die Nacht ein voller Erfolg!
Tim: Ja, war echt gut! Auch wenn sie mich ein wenig unbefriedigt zurück ließ.
Jana: Solltest du ja dran gewöhnt sein…
Tim: Danke.

I: Wie meinst du das?
T: Wahrscheinlich macht sie sich über mein Glück mit der Damenwelt lustig.

I: Nein, ich meinte das auf die Museumsnacht bezogen…
T: Achso. Nicht falsch verstehen, die Ausstellungen gefielen mir richtig gut. Nur hatte ich hier und da eventuell falsche Erwartungen.

I: Inwiefern?
T: Zum Beispiel die Spieleausstellung im MAKK. Als eingefleischter Gamer erhoffte ich mir ein wenig mehr Gaming-Thematik, mir fehlten richtig tiefe Einblicke in dieses Thema. Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.
J: Es ging ja auch nicht nur ums Zocken, sondern um Spiele generell. Und das hat die Ausstellung meiner Meinung nach toll rüber gebracht. Ich zumindest habe genügend Einblicke in die, von Tim beschriene, Gaming-Welt bekommen und die restlichen Exponate legten einen schönen Einblick in die Spielewelt im Allgemeinen dar.
T: Ja, da hast du Recht. Die alten Puppen des Hänneschen Theaters waren großartig. Oder das Lego! Das hat schöne Erinnerungen wachgerufen.

I: Was hat euch sonst noch gefallen?

T: Das Comic-Museum war super!
J: Du bist echt ein Nerd…
T: Sollte nichts Neues sein. Dir hat es doch auch gefallen!
J: Ja, aber ich bin nicht so abgegangen wie du.
T: Ich will doch nur Batman sein…

I: Okay okay, was war denn so super daran?
T: Ach, einfach alles. Überall Comics, Superhelden-Figuren und es war sogar ein Künstler zugegen, der seine Werke präsentierte und zur Diskussion einlud. Das war natürlich mein Ding, wir haben sofort ein Interview geführt.

I: Cool. Was war denn dein Highlight, Jana?
J: Einfach die ganze Atmosphäre! Man konnte die Freude und Erregung der anderen Besucher förmlich spüren und auf den Straßen Kölns wimmelte es nur so vor wissbegierigen Personen. Das hatte schon was!

I: Ja, das habe ich auch bemerkt. Aber lassen wir die unrealistischen Erwartungen von vorhin mal beiseite. Gab es sonst Kritikpunkte, die es anzumerken gilt?
J: Schon. Zu Beginn der Nacht entwickelte sich die Ausgabe der Bändchen zu einer heiklen Angelegenheit. Eine riesige Schlange vor dem Römisch-Germanischen Museum führte dazu, dass einige Besucher ihre Führungen zwangsläufig verpassten, da es sich einfach zog. Das zumindest haben wir von einigen Besuchern gehört.

I: Klingt ärgerlich. Sonst noch was?

J: Vom zuvor angekündigten Kulturbeutel haben wir nichts gesehen. Die waren anscheinend schon recht früh vergriffen, auch wenn wir erst ziemlich spät am Neumarkt aufliefen. Zwar sollte es für jeden Museumsnachtbesucher einen geben, das war aber wohl nicht der Fall.
T: Tja, kein Wegbier für dich.
J: Ja, doof…

I: Aber es scheint euch ja trotz der kleinen Mängel gefallen zu haben, oder?
T: Ja, absolut. Die Ausstellungen waren echt interessant und das weitere Angebot, wie Lesungen und Konzerte, hat echt so einiges geboten. Trotz meiner „unrealistischen Erwartungen“, wie du es formulierst, habe ich die Nacht wirklich genossen.
J: Ich finde selbst für einen eingefleischten Kölner wie mich konnten neue Facetten der Museumswelt geschürt werden.
T: Wo kommt der Satz denn her?
J: Witzbold. Auf jeden Fall fiel ich am Ende der Nacht glücklich, aber völlig fertig, ins Bett. Danke dafür.
T: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Hin da!

Mehr Informationen über die ‚Museumsnacht‘ findet ihr hier.

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2018-08-23T10:46:26+02:00